/ EMS -Elektro Muskel Stimulation 

Erfolg hat drei Buchstaben: Tun! 

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

 

In  20 Minuten erreicht man in einem EMS-Training ein Ganzkörper-Krafttraining.

Beim EMS-Training braucht man weder Hantelbank noch Beinpresse. Stattdessen arbeitet die Elektronische Muskel Stimulation mit Reizstrom. Dieser macht das EMS-Training deutlich effektiver als herkömmliches Krafttraining  und sorgt für schnelles Muskelwachstum.

 

Ein Trainer oder eine Trainerin reguliert die elektrischen Impulse mit Hilfe eines Gerätes, an das die Sportler angeschlossen sind, und zeigt die Übungen (z.B. Kniebeugen, Sit-ups) vor. Jede Muskelgruppe kann bei diesem Ganzkörpertraining von dem Gerät einzeln angesteuert werden.       

 

Damit der Strom auch bei den Muskeln ankommt, haben die Trainierenden speziell leitende Funktionskleidung an, über die eine verkabelte Weste, ein Hüftgurt sowie Manschetten für Arme und Beine kommen. Das Outfit ist zum Beginn vom Stimulationstraining feucht, so leitet der Strom besser.

 

Wo kommt EMS-Training her?

EMS gilt als hocheffektives Training und kommt ursprünglich aus dem Reha-Bereich. Hier wird es eingesetzt, um zum Beispiel nach Verletzungen einem Muskelschwund durch Muskelstimulation vorzubeugen.

In der Physiotherapie wird das EMS-Training bereits seit vielen Jahren für den gezielten Aufbau von Muskeln angewendet. Auch viele Leistungssportler nutzen das EMS-Training, um ihre Leistung zu erhöhen.

 

Wie funktioniert EMS-Training?

Mithilfe des EMS-Geräts werden Elektroimpulse an die Muskeln abgegeben – vier Sekunden lang, dann folgen vier Sekunden Pause. Während des Impulses werden die Übungen absolviert.

Diese können je nach individuellem Ziel variieren, umfassen häufig aber alle großen Muskelgruppen. Durch den Reizstrom wird die natürliche Kontraktion der Muskeln von außen verstärkt, die Anstrengung ist deutlich erhöht und selbst vermeintlich leichte Kniebeugen können je nach Impulsstärke anstrengend werden. Dafür erreicht der Strom auch tiefer liegende Muskelschichten.

Muss ich Angst vor den Stromstößen haben?

Nein. Die Impulse liegen im sogenannten niederfrequenten Bereich.

Sie aktivieren lediglich die quergestreifte Muskulatur (Skelettmuskulatur). Die Herzmuskulatur sowie die glatte Muskulatur (Organmuskulatur) werden dabei nicht angesprochen.

Was bringt EMS-Training?

Verschiedene Studien an deutschen Universitäten haben gezeigt, dass das EMS-Training effektiv ist: Schneller Muskelaufbau, Lösen von Verspannungen, Linderung von Rückenschmerzen. Eine Untersuchung der Sporthochschule Köln zeigte ein Muskelwachstum von 14 Prozent nach sechsmonatigem EMS-Training. Insbesondere eine schwache Rückenmuskulatur kann von dem Training profitieren.

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